Satzung
§ 1 Name und Sitzung des Vereins
1. Der Verein führt den Namen: RAA – Verein NRW e.V.
(für: Verein der Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kinder und Jugendlicher
aus Zuwandererfamilien in NRW e.V.)
2. Der Verein hat seinen Sitz in Essen
3. Der Verein soll in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Essen eingetragen
werden.
§ 2 Ziele des Vereins
1. Ziele des Vereins ist
a.) die Förderung
der Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen und Sprachen
des interkulturellen Gedankens
der politischen, kulturellen und sozialen Gleichberechtigung aller Menschen
b.) die Auswertung, Dokumentation und Weitervermittlung der Erfahrungen
interkultureller Arbeit mit dem Ziel, den Gedanken der interkulturellen Verständigung
zum Nutzen der Allgemeinheit zu verbreiten.
2. Der Verein hat folgende Aufgaben:
• Initiierung und / oder Durchführung von interkulturellen Maßnahmen/Projekten
vor Ort
• Veröffentlichung von Publikationen und Stellungnahmen
• themenorientierte Veranstaltungen, die o.g. Zielen dienen.
3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne
des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordung.
4. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie
eigenwirtschaftliche Zwecke. Der Verein finanziert sich ausschließlich über Spenden
und projektbezogene Zuwendungen. Ein Beitrag wird von den Vereinsmitgliedern
nicht erhoben.
5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd
sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
6. Der Verein sucht die Zusammenarbeit mit allen Organisationen, Institutionen und
Personen, die interkulturelles Zusammenleben unterstützen und fördern.
7. Der Verein darf sich an anderen Gesellschaften beteiligen, wenn
diese ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im
Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der
Abgabenordnung verfolgen und deren Gesellschaftszweck den
Zielen des Vereins nicht entgegenstehen.
§ 3 Mitgliedschaft
1. Mitglieder können sein:
• alle hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kommunalen
Integrationszentren,
• alle hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Begleitprojekte,
• alle interessierte Einwohner/-innen des Landes NRW.
2. Die Mitgliedschaft wird durch einen schriftlichen Antrag beim Vorstand erworben.
Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme neuer Mitglieder.
3. Die Mitgliedschaft erlischt durch:
a.) Austritt (schriftlich)
b.) Ausschluss
c.) Tod
d.) Ausscheiden aus dem kommunalen Integrationszentrum und Umzug
aus NRW
Der Austritt aus dem Verein ist immer möglich und kann durch schriftliche Erklärung an
den Vorstand vollzogen werden.
4. Bei vereinsschädigendem Verhalten können Mitglieder auf Antrag des Vorstandes
durch die Mitgliederversammlung ausgeschlossen werden. Für den Ausschluss ist die
Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder nötig.
5. Übergangsreglung
Die Mitgliedschaft der RAA Mitarbeiter/-innen wird durch diese Übergangsregelung
bis zur Umwandlung der RAA`s in Kommunale Integrationszentren geschützt. Sie
verfügen in dieser Übergangsphase als vollwertiger Mitglieder des RAA Vereins NRW
über gleiche Rechte und Pflichten.
§ 4 Mitgliederversammlung
1. Die Mitgliederversammlung ist das zentrale Organ des Vereins.
2. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich einmal als
Jahreshauptversammlung statt und ist vom Vorsitzenden/ der
Vorsitzenden des Vorstands unter Einhaltung einer Frist von 2
Wochen schriftlich einzuladen.
Der Einladung wird die Tagesordnung beigefügt.
3. Mitgliederversammlung beschließt insbesondere über folgende
Tagesordnungspunkte:
a.) Wahl des Versammlungsleiters / der Versammlungsleiterin
und des Protokollführers / der Protokollführerin
b.) Entgegennahme der Berichte des Vorstandes über das
abgelaufenes Jahr
c.) Entgegennahme des Kassenprüfungsberichtes
d.) Entlastung des Vorstandes bei Neuwahl nach § 5, Abs. 2
und 3
e.) Wahl des Vorstandes und der Rechnungsprüfer bei Neuwahl
nach § 5, Abs. 2
4. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist
beschlussfähig
5. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn
es das Vereinsinteresse erfordert, wenn es der Vorstand beschließt
oder wenn die Einberufung von mindestens 25 % der Mitglieder
(schriftlich) unter Angabe eines Grundes verlangt wird.
6. Jedes Mitglied kann durch schriftliche Vollmacht seine Stimme bei
Wahlen abgeben und sich in Funktionen wählen lassen.
§ 5 Vorstand
1. Der Vorstand des Vereins besteht aus:
dem Vorsitzenden/ der Vorsitzenden,
dem Stellvertreter/ der Stellvertreterin,
und dem Schatzmeister/der Schatzmeisterin.
2. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung aus dem Kreis
der Mitglieder für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt jedoch
bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Wiederwahl ist zulässig.
3. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, findet in der nächsten
Mitgliederversammlung eine Nachwahl statt.
4. Mitglieder des Vorstandes erhalten für ihre Tätigkeit keine Vergütung.
5. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn einschließlich des
Vorsitzenden/ der Vorsitzenden oder eines seiner Stellvertreter/-in
mindestens 1 Vorstandsmitglied anwesend ist. Der Vorstand fasst
seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Über die Beschlüsse des
Vorstands ist Protokoll zu führen.
6. Der Vorstand des Vereins im Sinne von § 26 BGB besteht aus dem
Vorsitzenden/ der Vorsitzenden, dem Stellvertreter/der
Stellvertreterin des Vorsitzenden /der Vorsitzenden und dem
Schatzmeister/ der Schatzmeisterin.
7. Der Verein wird durch zwei Mitglieder des Vorstands vertreten.
§ 6 Aufgaben des Vorstands
1. Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich in
allen Vereinsangelegenheiten.
2. Der Vorstand kann die Führung der Geschäfte des Vereins an einen
oder mehrere Geschäftsführer übertragen.
§ 7 Protokollführung
Der Protokollführer/ die Protokollführerin fertigt über die Sitzungen des Vorstandes und der
Mitgliederversammlung ein Beschlussprotokoll an. Die Protokolle unterschreiben der
Vorsitzende/ die Vorsitzende des Vereins und der Protokollführer/ die Protokollführerin.
§ 8 Schatzmeister
1. Der Schatzmeister / die Schatzmeisterin führt die
Vermögensverwaltung und die laufenden Vereinsgeschäfte. Er/Sie
hat der Mitgliederversammlung einen Jahresbericht vorzulegen.
2. Das Geschäftsjahr beginnt am 01.01. und endet am 31.12 eines jeden Jahres. Das
Geschäftsjahr 1997 beginnt als Rumpfgeschäftsjahr mit der Eintragung in das
Vereinsregister und endet am 31.12.1997.
§ 9 Beirat
Der Beirat des Vereins wird vom Vorstand je nach Bedarf für jeweils zwei Jahre einberufen.
Die Beiratsmitglieder werden berufen, um insbesondere die inhaltliche Vereinstätigkeit
anzuregen, beratend zu begleiten und gutachtlich zu kommentieren.
§ 10 Satzungsänderung
Die Satzung kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der
Mitglieder geändert werden.
§ 11 Auflösung des Vereins
Bei Auflösung des Vereins ist die Mitgliederversammlung nur beschlussfähig, wenn mehr als
die Hälfte der Mitglieder anwesend sind. Sie entscheidet mit Zweidrittelmehrheit. Bei
Beschlussunfähigkeit ist binnen eines Monats eine zweite Mitgliederversammlung
satzungsgemäß einzuberufen. Sie entscheidet unabhängig von der Zahl der erschienen
Mitglieder mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder. Zu Liquidatoren sind im Fall
der Auflösung des Vereins zwei Mitglieder des Vorstands zu bestellen.
§ 12 Vereinsvermögen
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines satzungsmäßigen
Zwecks ist über das Vereinsvermögen nach Begleichung aller Verbindlichkeiten nach
Rücksprache mit den Förderern zu entscheiden.
Der vorgenannte Verein wurde am 20.06.1996 gegründet und die vorstehende Satzung
wurde am 09.06.2005 und am 14.02.2014 geändert